Die Geschichte der
Freiwilligen Feuerwehr Bernstein
Aus einem Akt des Staatsarchives Bamberg geht hervor, das am 17. Mai
1877, in Bernstein eine Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde.
Dieses Datum erscheint auch in der Ehrung für 15 jährige aktive
Feuerwehrdienstzeit für Herrn Michael Jahn aus Bernstein, ehrsichtbar
durch Urkunde ausgestellt in München am 17. Mai 1892.
Durch ein Gesuch der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein an die politische
Gemeinde Bernstein, für einen Zuschuss, aus dem Fond, zur Förderung
des Feuerlösch- Feuerwehrwesen für das Jahr 1914. In diesen Gesuch
wird die Gründungszeit der Feuerwehr auf den 17. Mai 1877 datiert.
Dieses Datum erscheint auch im Gesuch von 1921. Während des 19. Jahrhunderts kam es zu zwei Wellen von Gründungen
von Freiwilligen Feuerwehren, eine ausgelöst durch die großen Brände
zur Mitte des Jahrhunderts die andere Welle zum Ende des Jahrhunderts.
Vor deren Gründung bestand immer eine sogenannte Pflichtfeuerwehr. Für die Gemeinde Bernstein mit ihren Ortschaften Bernstein,
Göpfersgrün, Sinatengrün, Schönlind, Stemmasgrün und der
Johanneszeche war der Stand der Pflichtfeuerwehr vom 4. April 1875 93
Mann, diese teilten sich auf in der Steigerrotte:
8 Mann aus Bernstein
5 Mann aus Göpfersgrün
Löschrotte: 28 Mann aus Bernstein
15 Mann aus Göpfersgrün
6 Mann aus Sinatengrün
3 Mann aus Stemmasgrün
1 Mann aus Schönlind
Rettungsrotte 10 Mann aus Bernstein
9 Mann aus Göpfersgrün
4 Mann aus Sinatengrün
2 Mann aus Stemmasgrün
2 Mann aus Schönlind
Ganz nebenbei war mittlerweile auch die Institution Freiwillige
Feuerwehr zur Prestigesache für jede Ortschaft geworden, und man wollte
gegenüber anderer Ortschaften nicht hinten anstehen. Welche
Ausrüstungsgegenstände die Wehr zur Gründungszeit hatte konnte nicht
festgestellt werden, als Mitgliedernamen werden genannt z. B. Purucker,
Jahn, Pöhlmann, Wunderlich. Es wird ein Purucker Christoph geb.
4.04.1886, eingetragen 4.05.1904 als Kommandant benannt, sowie ein
Pöhlmann Christian geb. 22.04. 1887, eingetragen als Adjutant.
Ein Wunderlich Johan geb. 30.05.1860, eingetragen 17.05.1877 aktiv bis
24.12.1887 in der Feuerwehr Bernstein will sein Ehrenzeichen.
Die Wehr Bernstein war immer Selbstständig mit eigenen
Kommandanten.
Als Ortskommandant von Bernstein wird auch der Obertruppführer Löhr
Robert geb. 17.11.1897, am 26.12.1940 zum Kommandant ernannt.
Dienstbezeichnungen waren: Vorstand, Kommandant, Adjutant, Kassier,
Schriftführer, Hornist, Zeugwart, Sanitäter,
Elektriker, Spritzenführer, Steigerführer,
Rettungsmann, Spritzenmann und Steiger
In der Ortswehr Bernstein wird ein Bestand von folgenden Geräten
aufgeführt:
1 Saug- und Druckspritze, 1 Druckspritze, 1 Schlauchhaspel,
2 Anstelleitern, 3 Dachleitern und 3 Fensterleitern.
Die Feuerwehrausrüstung war im Gemeindehaus in der Ortsmitte in
Bernstein untergebracht.
(aus dem Stadtarchiv Wunsiedel A 137.III vom Jahr 1914). Wichtig ist die klare Feststellung, das beide Freiwilligen Feuerwehren,
die von Bernstein und die von Göpfersgrün immer selbstständige
Institutionen unter eigenen Kommandanten waren.
Wann der erste gemeinsame Gemeindekommandant ernannt wurde kann
nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, aus Unterlagen kann jedoch
abgeleitet werden das es wahrscheinlich der Kommandant Adolf Eberl
aus Göpfersgrün im Jahr 1929 war.
Das Gründungsdatum der Wehr Schönlind wird mit Mai 1928 datiert, und
das der Wehr Sinatengrün mit 23. August 1930, dieses geht aus
Zuschussanträgen hervor, die diese im Zusammenhang mit den Kauf ihrer
Spritzen gestellt haben.
Die Einwohner hatten sich eine Kleinmotorspritze nach DIN 1 mit
400/600 Min. Liter Leistung gekauft und für den Kauf einen
Zuschußantrag bei der politischen Gemeinde Bernstein gestellt.
Ab dem ersten April 1949 kann man auf das Protokollbuch von Bernstein
und Göpfersgrün zurückgreifen. Es wurden zu diesen Zeitpunkt zwei
Jahreshaupt-versammlungen abgehalten, je eine in Bernstein und eine in
Göpfersgrün.
Bürgermeister war Herr Fraas.
Gemeinde - Kommandant: (Hauptbrandmeister) Eberl Adolf
Ortskommandant von Göpfersgrün: Bescherer Alfred
Ortskommandant von Bernstein: Purucker Willi
Ortskommandant von Sinatengrün: Rogler Ernst
Ortskommandant von Schönlind: Schelter JohannBei dieser
Jahreshauptversammlung wurde auch ein Verwaltungsrat gegründet.
1.Vorsitzender wird Eberl Adolf, sein Stellvertreter Purucker Willi.
Die Ortskommandanten konnten eigene Kassen mit Kassierern, sowie
Zeugwarte haben, welche unabhängig von der Gemeindefeuerwehr
waren. Ortskommandanten sind aber dem Gemeinde - Kommandanten
unterstellt. Auf der Jahreshauptversammlung 1955 wurde eine Zusammenstellung
der Feuerwehrausrüstung durchgeführt, folgende Ausrüstung war im
Gemeindebesitz.
4 Feuerwehrspritzen: TS 8/8 Baujahr 1928
TS 8/8 Baujahr 1947
zwei T4/4 Baujahr 1929
4 Leitern
380 Meter B - Schläuche
500 Meter C - Schläuche
155 Meter unbrauchbare Schläuche
Als Neuanschaffungen waren geplant: 26 Uniformröcke, 2
Überdruckventile,
1 Luftbereifter Gerätewagen und eine Stahlschiebeleiter für Bernstein.
1957 werden dann auch die bereits lange vorher diskutierten
Schlauchtrockenmasten in Bernstein und Göpfersgrün errichtet. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein am 21.
März 1959 im Gasthaus "Grüner Baum" in Bernstein:
Anwesend sind 62 Personen und 1. Bürgermeister Albert Fraas aus
Bernstein.
Bei den Neuwahlen des Gemeindekommandanten und seines
Stellvertreters, tritt Adolf Eberl nach 30 jähriger Dienstzeit, als
Gemeindekommandant, wegen gesundheitlichen Gründen zurück.
In der Neuwahl wird Willi Döbereiner zum Gemeindekommandanten
gewählt sein Stellvertreter bleibt Willi Purucker.
Adolf Eberl wird zum Ehrenkommandanten ernannt.
Nach der Wahl beginnt die Feier zum 80 jährigen Bestehen der
Freiwilligen Feuerwehr Bernstein. Warum die Feier nicht 1957 stattfand,
sondern 2 Jahre später, ist aus dem Protokollbuch nicht ersichtlich.
Die Festredner waren Kdt. Adolf Eberl, 1. Bürgermeister Albert Fraas
und Kreisbrandinspektor Alfred Röder aus Seußen.
Beim Totengedenken wurde vor allen denen Feuerwehrleuten gedacht,
die vor 80 Jahren selbstlos und hilfsbereit, die Freiwillige Feuerwehr
Bernstein gründeten. Die erste Kommandantenversammlung des Landkreises Wunsiedel fand
am
23. April 1961 im Gemeindegebiet Bernstein im Saal der Gaststätte
Klughard in Göpfersgrün statt. Bei der Jahreshauptversammlung am 5.
März 1963 trat der bisherige Gemeindekommandant Willi Döbereiner
aus Göpfersgrün zurück, Ernst Schelter aus Bernstein wurde zum neuen
Gemeindekommandant gewählt, Purucker Willi blieb stellvertretenter
Gemeindekommandant, und Ortskommandant von Bernstein.
Bei der Versammlung am 25. März 1965 wurde Ludwig Regnet zum
stellvertretenten Gemeindekommandanten gewählt, und im Juni 1967
zum Ortskommandanten.
Am 27. September 1968 wurden die beiden TS 8/8, von der Firma Paul
Ludwig in Bayreuth, für die Wehren Bernstein und Göpfersgrün
ausgeliefert, die TS 8/8 der Bernsteiner Wehr wurde mit einen TSA
geliefert, der mit dem Unimog der Gemeinde gefahren wurde.
Für die Feuerwehr Göpfersgrün wurde 1970 ein gebrauchtes TSF Ford
Transit angeschafft.
Im Jahr 1969 wurde erstmals im Gemeindegebiet das Leistungsabzeichen
nach FwDV 4 "Die Gruppe im Löscheinsatz" abgelegt. Je eine Gruppe
aus Bernstein und Göpfersgrün erwarb am 18. Mai das
Leistungsabzeichen in Bronze.
Durch den Bau der Wasserleitung der Bernsteiner Gruppe im Jahr 1972,
bekam die Wehr zu den natürlichen Gewässern in den Ortsteilen und in
Bernstein, Unter- und Oberflurhydranten zur Wasserversorgung.
Durch den Ausbau der Staatsstraße in Bernstein musste das Gemeindehaus
mit dem Standort der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein weichen. Als
Ersatz wurde ein Garagengebäude mit Unterkellerung im westlichen
Ortsteil erstellt.
In dieser Zeit wurde auch der Löschbehälter in der Ortsmitte von
Bernstein erstellt, etwas später ein weiterer Löschbehälter in
Stemmasgrün gebaut.
Bei der Versammlung am 22. März wurde erstmals ein
Vergnügungsausschuss gewählt, der sich aus Ernst Hafner (Schönlind),
Erich Kirschneck (Sinatengrün) und Erich Schill (Göpfersgrün)
zusammensetzte. Dieser Ausschuss wurde notwendig weil man jedes Jahr
ein bis zwei Tanzveranstaltungen ausrichtete.
Am 10. Mai 1976 wurde auf der Jahreshauptversammlung das letzte mal
ein Gemeindekommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein gewählt.
Kommandant wurde Ludwig Regnet aus Bernstein, sein
Stellvertreter Erich Schill aus Göpfersgrün.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 23. März 1977 wurde ein
Ausschuss gebildet, der die Aufgabe hatte eine Satzung zur Gründung
eines Feuerwehrvereins für alle Wehren des Gemeindegebiets Bernstein
auszuarbeiten.
Zu dem Ausschuss gehörten: Karl-Willi Beck Sinatengrün
Erich Fröber Bernstein
Manfred Groschwitz Göpfersgrün
Ludwig Regnet Bernstein
Werner Schuster Göpfersgrün
Max Wunderlich Göpfersgrün
Der Gedanke zur Gründung eines Feuerwehrvereins e. V. kam aus den eigenen Reihen,
um eine eventuelle Auflösung der Freiwilligen Feuerwehren Bernstein
und Göpfersgrün, durch die Eingemeindung nach Wunsiedel, zu
verhindern.
Die Vereinsgründung des "Freiwilligen-Feuerwehrvereins
Bernstein/Göpfersgrün e. V." erfolgte dann am 23. November 1977 Im
Gasthaus "Grüner Baum" in Bernstein.
1. Vorsitzender Karl-Willi Beck Sinatengrün
2. Vorsitzender: Ludwig Regnet Bernstein,
Kassier: Küspert Gerhard Sinatengrün,
Schriftführer: Ernst Küspert Bernstein
Beisitzer: Erich Fröber Bernstein
Erich Kirschnek Sinatengrün
Max Wunderlich Göpfersgrün Im Jahr 1977 bekamen die Wehren auch neue Ärmelabzeichen, Bernstein
mit dem Wappen der Gemeinde und Göpfersgrün mit dem von Max
Wunderlich entworfenen Wappen, welches als Wappentier einen "Zobel"
beinhaltet.
Mit Beschluss des Gemeinderates unter Leitung von Bürgermeister
Werner Busch wurden am 22. Juni 1976 bei der Firma Paul Ludwig in
Bayreuth zwei TSF Ford Transit mit Funkausrüstung bestellt. 1978 wurde
durch Auftragsbestätigung der Stadt Wunsiedel der Vertrag übernommen.
Der Kaufpreis betrug 28 000 DM ohne Funkausrüstung pro Fahrzeug.
Zum 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Bernstein aufgelöst und in die
Stadt Wunsiedel eingemeindet - eine Epoche ging zu Ende.
Nun fragte man sich natürlich wie wird es weitergehen, wird die Wehr
aufgelöst und kommt zu Wunsiedel, oder bleibt die Wehr selbstständig,
was wird mit der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und den
Unterhalt der Feuerwehrhäuser, es waren zu dieser Zeit viele Fragen
offen.
Auch die Stadt Wunsiedel hatte Fragen, sie forderte eine genaue
Inventarliste über alle Feuerwehrgerätehäuser, Feuerwehrfahrzeuge,
persönliche Ausrüstung und sämtliches Löschgerät.
Am 6. Juni 1978 und am 11. Juli 1978 wurden alle Vertreter der
eingemeindeten Ortswehren: Schönbrunn, Holenbrunn, Hildenbach,
Göpfersgrün, und Bernstein, zu einer Besprechung mit Stadtkämmerer
Ruckdeschel, Amtsrat Taubald und den Kommandanten der Wunsiedler
Wehr nach Göpfersgrün eingeladen.
Man kam zu den gemeinsamen Beschluss, das man zukünftig
Sammelbestellungen zur Anschaffung vom Gerät und Ausrüstung
vornehmen wird um die Feuerwehrartikel zu günstigeren Konditionen
einkaufen zu können. Dieses Verfahren hatte sich bewährt, und wird bis
heute angewendet.
Am 15. September 1978 wurden die Kommandanten und ihre
Stellvertreter, von Amtsrat Taubald mit Handschlag verpflichtet und in
ihren Ämtern bestätigt. Zur Eingemeindung war die Gesamtstärke der
FFW Bernstein 46 Feuerwehrdienst-leistende, sie teilten sich auf:
Löschgruppe Bernstein 17
Löschgruppe Sinatengrün 4
Löschgruppe Schönlind 2
Löschgruppe Göpfersgrün 18
Durch die Eingemeindung wurde Bernstein auch einem neuen Unterkreis
zugeteilt.
Ehemaliger Unterkreis war Thiersheim mit den Wehren:
Bergnersreuth, Bernstein, Birkenbühl, Grafenreuth, Höchstädt,
Kothigenbibersbach, Stemmas, Thierstein, und Thiersheim.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Gerhard Simonides aus
Grafenreuth. Neuer Unterkreis wird Wunsiedel mit den Wehren:
Bad Alexandersbad, Bernstein, Hildenbach, Holenbrunn, Nagel,
Schönbrunn, Tröstau, Vordorf und Wunsiedel.
Kreisbrandmeister Fritz Bauer aus Tröstau war ab diesen Zeitpunkt für
uns zuständig.
Im Mai 1979 war es dann endlich soweit, die zwei neuen Feuerwehrautos
TSF wurden von Bürgermeister Walter in einer Feierstunde in Bernstein
an die Wehren Bernstein und Göpfersgrün übergeben.
1979 im Herbst wurden dann im Feuerwehrgerätehaus in Bernstein, zwei
neue Tore
eingebaut.
In Göpfersgrün musste das alte Feuerwehrhaus wegen Straßen- und
Brückenausbau abgerissen werden, die Feuerwehr kam vorübergehend in
einer Garage im alten Schulhaus unter. Nach Suche eines geeigneten
Bauplatzes, konnte 1979 die Planung für ein neues Gerätehaus begonnen
werden. Am 28. und 29. Juni konnte das neue Haus eingeweiht werden.
Mit dem Einzug der Funkalarmierung wurden 1981 zwei Sirenen
angeschafft, eine kam auf das neue Feuerwehrgerätehaus in Göpfersgrün,
in Bernstein kam die Sirene nach langer Suche, in die Ortsmitte auf die
Garage von Bernhard Scherzer. Am 18. Februar 1988 findet die letzte gemeinsame
Jahreshauptversammlung des "Freiwilligen-Feuerwehrvereins
Bernstein/Göpfersgrün e. V. mit Sitz in Bernstein" im alten Schulhaus in
Göpfersgrün statt.
Der Verein bestand aus 46 aktiven Feuerwehrmännern, 25 in Bernstein
und 21 in Göpfersgrün. In einer Ausschusssitzung am 12.10.1988 wurde
die Auflösung heftig diskutiert. Mit der Auflösung der gemeinsamen
Kasse, in der Vorstandssitzung am 30.12.1991 in Sinatengrün, ist das
Thema, des gemeinsamen "Freiwilligen- Feuerwehrvereins Bernstein
/Göpfersgrün e. V. mit Sitz in Bernstein" abgeschlossen.
Das Vereinsvermögen wurde prozentual aufgeteilt.
Nach der Trennung von der Göpfersgrüner Wehr wurden Wahlen
notwendig.
Bei der Jahreshauptversammlung am 20. Februar 1991 wurde Werner
Küspert zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, des weiteren
mussten drei Beisitzer gewählt werden, diese waren: Erwin Fröber
Bernstein, Erwin Fröber Schönlind und Siegfried Wolf aus Sinatengrün.
Die Vereinssatzung musste neu eingetragen werden, das Gründungsdatum
des ursprünglichen Vereins wurde übernommen, der Verein bekam einen
neuen Namen:
Freiwilliger Feuerwehrverein Bernstein 1977 e. V.
Am 4. März 1991 musste, bedingt durch die Trennung, noch eine
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr gehalten werden, denn es war
notwendig einen Stellvertretenden Kommandanten zu wählen.
Einstimmig wurde Werner Küspert gewählt.
Zur Jahreshauptversammlung am 16. März 1993 waren durch Ablauf der
Wahlperiode Neuwahlen fällig, bei der aktiven Gruppe blieb alles beim
Alten.
Kommandant Ludwig Regnet
stellv. Kommandant Werner Küspert
Im Verein musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden, Karl-Willi Beck
trat nach 15 Jahren Vereinsführung aus persönlichen Gründen zurück.
Neuer Vorsitzender des Vereins wurde Thomas Regnet, Stellvertreter
blieb Werner Küspert.
Ernst Küspert schied nach 33 Jahren aus persönlichen Gründen als
Schriftführer aus, Siegried Wolf aus Sinatengrün wurde in dieses Amt neu
gewählt.
Gerhard Küspert stellte sich nach 15 Jahren Geldverwalter nicht mehr zu
Wahl.
Kassier wurde: Erwin Fröber aus Bernstein.
Beisitzer wurden: Karl-Willi Beck, Erwin Fröber aus
Schönlind und Karl-Heinz Schmidt.
Anschließend überreichte der neue Vorsitzende dem ausscheidenden
Vorsitzenden einen Zinnteller, dem Kassier einen Bierkrug und dem
Schriftführer einen goldenen Füllhalter.
Nach mehrmaligen Antrag an die Stadt Wunsiedel für Mittel zum
Gerätehausumbau, ( Einbau sanitärer Anlagen und einem Schulungsraum
mit Küche) bekam die Wehr für das Jahr 1995 und 1996 je 15.000,- DM
für Baumaterial zugesagt.
Zuvor musste aber zum Gerätehaus die Wasserver- und die
Abwasserentsorgung, durch die Stadt Wunsiedel geregelt werden.
Durch die Mithilfe vieler Feuerwehrkameraden, sowie durch zahlreiche
Geld- und Sachspenden, wurde das Feuerwehrhaus in Eigenleistung
kostengünstig umgebaut. Dadurch wurde es möglich eine
Bodensanierung der Fahrzeughalle inklusive Fliesen durchzuführen.. Bei
den Stadtmeisterschaften in Kegeln der Feuerwehren des Stadtgebietes,
belegten die Bernsteiner Feuerwehrmänner 1994,1996 und 1997 denn
ersten Platz und gewannen dadurch den Wanderpokal, der vom ersten
Bürgermeister Otto Rothe gestiftet wurde. Ein herausragender Kegler war
dabei Harald Schelter der 1997 auch einen Pokal als bester Einzelkegler
bekam.
Jahreshauptversammlung am 26. März 1999 im "Gasthof Grüner Baum":
Nach 32 Jahren Führungsdienstgrad bei der Freiwilligen Feuerwehr
Bernstein stellt sich Ludwig Regnet nicht mehr zur Wahl des
Kommandanten zu Verfügung.
Zum neuen Kommandanten wurde Werner Küspert gewählt sein
Stellvertreter wurde Stephan Regnet.
Auch der Vorsitzende Thomas Regnet stellte sich aus beruflichen
Gründen nicht mehr zur Wahl. Neuer Vorsitzender wurde Ludwig
Regnet, die Stellvertretung übernahm Karl-Willi Beck. Kassier Erwin
Fröber (Bernstein) und Schriftführer Siegfried Wolf wurden ihn ihrem
Amt einstimmig wiedergewählt.
Als Beisitzer wurden gewählt: Erwin Fröber (Schönlind), Stephan Regnet und
Stefan Ruckdeschel-Fischer
Kreisbrandrat Werner Fuchs überreichte Ludwig Regnet für seinen
langjährigen Führungsdienst, das Feuerwehrehrenzeichen des
Landkreises, Werner Küspert ernannte Ludwig Regnet zum
Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein und
überreichte ihm eine Uhr und einen Sankt Florian aus Holz.
In mehreren Wochen Arbeit wurde 1999 die alte Feuerwehrspritze, von
einigen Feuerwehrleuten, in mühseliger Kleinarbeit restauriert.
Im Jahr 2000 gingen elf Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau auf
einen mehrtägigen Atemschutzlehrgang nach Marktredwitz. Diese
Ausbildung wurde notwendig, da man zur Unterstützung der Wunsiedler
Wehr Pressluftatmer aus dem Wunsiedler Bestand zur Verfügung bekam.
Die Freiwillige Feuerwehr Bernstein kann nun auch bei Bränden, bei
denen Innenangriffe notwendig sind, eingesetzt werden. Der Verein
finanziert auch verschiedene Anschaffungen aus den Erlösen, die sich aus
dem Zeltverleih an andere Vereine ergeben.
Seid 20. April 2002 ist auch für die Freiwillige Feuerwehr Bernstein ein
neues Zeitalter angebrochen. Frau oder Mann kann sich nun auch unter
www.freiwillige-feuerwehr-bernstein.de
über Aktivitäten, Stand der Ausbildung und sonstige Themen rund um die
Bernsteiner Feuerwehr im Internet informieren.
Am 8. Mai war es dann endlich soweit das neue TSF-W Mercedes Benz
konnte in Mühlhausen abgeholt werden. An dieser Stelle bedankt sich die Vereinsführung bei allen Mitgliedern,
deren Angehörigen und allen Helfern, die bei sämtlichen Aktivitäten des
Vereins, den jährlichen Festen und den ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen
ihre Freizeit investieren. Dieser Dank gilt auch allen Geld- und
Sachspendern!
|