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Die Geschichte der
 Freiwilligen Feuerwehr Bernstein

Aus einem Akt des Staatsarchives Bamberg geht hervor, das am 17. Mai 
1877, in Bernstein eine Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde.
Dieses Datum erscheint auch in der Ehrung für 15 jährige aktive 
Feuerwehrdienstzeit für Herrn Michael Jahn aus Bernstein, ehrsichtbar 
durch Urkunde ausgestellt in München am 17. Mai 1892.
Durch ein Gesuch der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein an die politische 
Gemeinde Bernstein, für einen Zuschuss, aus dem Fond, zur Förderung 
des Feuerlösch- Feuerwehrwesen für das Jahr 1914. In diesen Gesuch 
wird die Gründungszeit der Feuerwehr auf den 17. Mai 1877 datiert.
Dieses Datum erscheint auch im Gesuch von 1921.
Während des 19. Jahrhunderts kam es zu zwei Wellen von Gründungen 
von Freiwilligen Feuerwehren, eine ausgelöst durch die großen Brände 
zur Mitte des Jahrhunderts die andere Welle zum Ende des Jahrhunderts.
Vor deren Gründung bestand immer eine sogenannte Pflichtfeuerwehr.
Für die Gemeinde Bernstein mit ihren Ortschaften Bernstein, 
Göpfersgrün, Sinatengrün, Schönlind, Stemmasgrün und der 
Johanneszeche war der Stand der Pflichtfeuerwehr vom 4. April 1875 93 
Mann, diese teilten sich auf in der Steigerrotte:	
			8 Mann aus Bernstein
			5 Mann aus Göpfersgrün
Löschrotte:		28 Mann aus Bernstein
			15 Mann aus Göpfersgrün
			6 Mann aus Sinatengrün
			3 Mann aus Stemmasgrün
			1 Mann aus Schönlind 
Rettungsrotte	10 Mann aus Bernstein
			9 Mann aus Göpfersgrün
			4 Mann aus Sinatengrün
			2 Mann aus Stemmasgrün
			2 Mann aus Schönlind
Ganz nebenbei war mittlerweile auch die Institution Freiwillige 
Feuerwehr zur Prestigesache für jede Ortschaft geworden, und man wollte 
gegenüber anderer Ortschaften nicht hinten anstehen. Welche 
Ausrüstungsgegenstände die Wehr zur Gründungszeit hatte konnte nicht 
festgestellt werden, als Mitgliedernamen werden genannt z. B.  Purucker, 
Jahn, Pöhlmann, Wunderlich. Es wird ein Purucker Christoph geb. 
4.04.1886, eingetragen 4.05.1904 als Kommandant benannt, sowie ein 
Pöhlmann Christian geb. 22.04. 1887, eingetragen als Adjutant.
Ein Wunderlich Johan geb. 30.05.1860, eingetragen 17.05.1877 aktiv bis 
24.12.1887 in der Feuerwehr Bernstein will sein Ehrenzeichen.
Die Wehr Bernstein war immer Selbstständig mit eigenen 
Kommandanten.
Als Ortskommandant von Bernstein wird auch der Obertruppführer Löhr 
Robert geb. 17.11.1897, am 26.12.1940 zum Kommandant ernannt.
Dienstbezeichnungen waren: Vorstand, Kommandant, Adjutant, Kassier, 	
				 Schriftführer, Hornist, Zeugwart, Sanitäter, 	
				 Elektriker, Spritzenführer, Steigerführer, 	
				 Rettungsmann, Spritzenmann und Steiger
In der Ortswehr Bernstein wird ein Bestand von folgenden Geräten 
aufgeführt:
	1 Saug- und Druckspritze, 1 Druckspritze, 1 Schlauchhaspel,                      
	2 Anstelleitern, 3 Dachleitern und 3 Fensterleitern.
Die Feuerwehrausrüstung war im Gemeindehaus in der Ortsmitte in 
Bernstein untergebracht.
(aus dem Stadtarchiv Wunsiedel A 137.III vom Jahr 1914).
Wichtig ist die klare Feststellung, das beide Freiwilligen Feuerwehren, 
die von Bernstein und die von Göpfersgrün immer selbstständige 
Institutionen unter eigenen Kommandanten waren.
Wann der erste gemeinsame Gemeindekommandant ernannt wurde kann 
nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, aus Unterlagen kann jedoch 
abgeleitet werden das es wahrscheinlich der Kommandant Adolf Eberl 
aus Göpfersgrün im Jahr 1929 war.   
Das Gründungsdatum der Wehr Schönlind wird mit Mai 1928 datiert, und 
das der Wehr Sinatengrün mit 23. August 1930, dieses geht aus 
Zuschussanträgen hervor, die diese im Zusammenhang mit den Kauf ihrer 
Spritzen gestellt haben.
Die Einwohner hatten sich eine Kleinmotorspritze nach DIN 1 mit 
400/600 Min. Liter Leistung gekauft und für den Kauf einen 
Zuschußantrag bei der politischen Gemeinde Bernstein gestellt.
Ab dem ersten April 1949 kann man auf das Protokollbuch von Bernstein 
und Göpfersgrün zurückgreifen. Es wurden zu diesen Zeitpunkt zwei 
Jahreshaupt-versammlungen abgehalten, je eine in Bernstein und eine in 
Göpfersgrün.
Bürgermeister war Herr Fraas.
Gemeinde - Kommandant:		 (Hauptbrandmeister) Eberl Adolf
Ortskommandant von Göpfersgrün: 	 Bescherer Alfred
Ortskommandant von Bernstein:		 Purucker Willi
Ortskommandant von Sinatengrün: 	 Rogler Ernst
Ortskommandant von Schönlind:		 Schelter JohannBei dieser 
Jahreshauptversammlung wurde auch ein Verwaltungsrat gegründet.
1.Vorsitzender wird Eberl Adolf, sein Stellvertreter Purucker Willi.
Die Ortskommandanten konnten eigene Kassen mit Kassierern, sowie 
Zeugwarte haben, welche unabhängig von der Gemeindefeuerwehr 
waren. Ortskommandanten sind aber dem Gemeinde - Kommandanten 
unterstellt.
Auf der Jahreshauptversammlung 1955 wurde eine Zusammenstellung 
der Feuerwehrausrüstung durchgeführt, folgende Ausrüstung war im 
Gemeindebesitz.
4 Feuerwehrspritzen:	TS 8/8 Baujahr 1928
				TS 8/8 Baujahr 1947
				zwei T4/4 Baujahr 1929
	4 Leitern
	380 Meter B - Schläuche
	500 Meter C - Schläuche
	155 Meter unbrauchbare Schläuche
Als Neuanschaffungen waren geplant: 26 Uniformröcke, 2 
Überdruckventile,   
1 Luftbereifter Gerätewagen und eine Stahlschiebeleiter für Bernstein.
1957 werden dann auch die bereits lange vorher diskutierten 
Schlauchtrockenmasten in Bernstein und Göpfersgrün errichtet.
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein am 21. 
März 1959 im Gasthaus "Grüner Baum" in Bernstein:
Anwesend sind 62 Personen und 1. Bürgermeister Albert Fraas aus 
Bernstein.
Bei den Neuwahlen des Gemeindekommandanten und seines 
Stellvertreters, tritt Adolf Eberl nach 30 jähriger Dienstzeit, als 
Gemeindekommandant, wegen gesundheitlichen Gründen zurück.
In der Neuwahl wird Willi Döbereiner zum Gemeindekommandanten 
gewählt sein Stellvertreter bleibt Willi Purucker.
Adolf Eberl wird zum Ehrenkommandanten ernannt.
Nach der Wahl beginnt die Feier zum 80 jährigen Bestehen der 
Freiwilligen Feuerwehr Bernstein. Warum die Feier nicht 1957 stattfand, 
sondern 2 Jahre später, ist aus dem Protokollbuch nicht ersichtlich.
Die Festredner waren Kdt. Adolf Eberl, 1. Bürgermeister Albert Fraas 
und Kreisbrandinspektor Alfred Röder aus Seußen.
Beim Totengedenken wurde vor allen denen Feuerwehrleuten gedacht, 
die vor 80 Jahren selbstlos und hilfsbereit, die Freiwillige Feuerwehr 
Bernstein gründeten.
Die erste Kommandantenversammlung des Landkreises Wunsiedel fand 
am 
23. April 1961 im Gemeindegebiet Bernstein im Saal der Gaststätte 
Klughard in Göpfersgrün statt.  Bei der Jahreshauptversammlung am 5. 
März 1963 trat der bisherige Gemeindekommandant Willi Döbereiner 
aus Göpfersgrün zurück, Ernst Schelter aus Bernstein wurde zum  neuen 
Gemeindekommandant gewählt, Purucker Willi blieb stellvertretenter 
Gemeindekommandant, und Ortskommandant von Bernstein.
Bei der Versammlung am 25. März 1965 wurde Ludwig Regnet zum 
stellvertretenten Gemeindekommandanten gewählt, und im Juni 1967 
zum Ortskommandanten.
Am 27. September 1968 wurden die beiden TS 8/8, von der Firma Paul 
Ludwig in Bayreuth, für die Wehren Bernstein und Göpfersgrün 
ausgeliefert, die TS 8/8 der Bernsteiner Wehr wurde mit einen TSA 
geliefert, der mit dem Unimog der Gemeinde  gefahren wurde.
Für die Feuerwehr Göpfersgrün wurde 1970 ein gebrauchtes TSF Ford 
Transit angeschafft.
Im Jahr 1969 wurde erstmals im Gemeindegebiet das Leistungsabzeichen 
nach FwDV 4 "Die Gruppe im Löscheinsatz" abgelegt. Je eine Gruppe 
aus Bernstein und Göpfersgrün erwarb am 18. Mai das 
Leistungsabzeichen in Bronze.
Durch den Bau der Wasserleitung der Bernsteiner Gruppe im Jahr 1972, 
bekam die Wehr zu den natürlichen Gewässern  in den Ortsteilen und in 
Bernstein, Unter- und Oberflurhydranten zur Wasserversorgung.
Durch den Ausbau der Staatsstraße in Bernstein musste das Gemeindehaus 
mit dem Standort der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein weichen. Als 
Ersatz wurde ein Garagengebäude mit Unterkellerung im westlichen 
Ortsteil erstellt.
In dieser Zeit wurde auch der Löschbehälter in der Ortsmitte von 
Bernstein erstellt, etwas später ein weiterer Löschbehälter in 
Stemmasgrün gebaut.
Bei der Versammlung am 22. März wurde erstmals ein 
Vergnügungsausschuss gewählt, der sich aus Ernst Hafner (Schönlind), 
Erich Kirschneck (Sinatengrün) und Erich Schill (Göpfersgrün) 
zusammensetzte. Dieser Ausschuss wurde notwendig weil man jedes Jahr 
ein bis zwei Tanzveranstaltungen ausrichtete.
Am 10. Mai 1976 wurde auf der Jahreshauptversammlung das letzte mal 
ein Gemeindekommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein gewählt.
Kommandant wurde Ludwig Regnet aus Bernstein, sein 
Stellvertreter Erich Schill aus Göpfersgrün.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 23. März 1977 wurde ein 
Ausschuss gebildet, der die Aufgabe hatte eine Satzung zur Gründung 
eines Feuerwehrvereins für alle Wehren des Gemeindegebiets Bernstein 
auszuarbeiten.
Zu dem Ausschuss gehörten:	Karl-Willi Beck Sinatengrün
					Erich Fröber Bernstein
					Manfred Groschwitz Göpfersgrün
					Ludwig Regnet Bernstein
					Werner Schuster Göpfersgrün
					Max Wunderlich Göpfersgrün
Der Gedanke zur Gründung eines Feuerwehrvereins e. V. kam aus den eigenen Reihen, 
um eine eventuelle Auflösung der Freiwilligen Feuerwehren Bernstein 
und Göpfersgrün, durch die  Eingemeindung nach Wunsiedel, zu 
verhindern.
Die Vereinsgründung des "Freiwilligen-Feuerwehrvereins 
Bernstein/Göpfersgrün e. V." erfolgte dann am 23. November 1977 Im 
Gasthaus "Grüner Baum" in Bernstein.
1. Vorsitzender	 Karl-Willi Beck Sinatengrün 
2. Vorsitzender:	 Ludwig Regnet Bernstein,
Kassier:	 	 Küspert Gerhard Sinatengrün, 
Schriftführer: 	 Ernst Küspert Bernstein
Beisitzer:	 	 Erich Fröber Bernstein
		 	 Erich Kirschnek Sinatengrün
		 	 Max Wunderlich Göpfersgrün
Im Jahr 1977 bekamen die Wehren auch neue Ärmelabzeichen, Bernstein 
mit dem Wappen der Gemeinde und Göpfersgrün mit dem von Max 
Wunderlich entworfenen Wappen, welches als Wappentier einen "Zobel" 
beinhaltet.
Mit Beschluss des Gemeinderates unter Leitung von  Bürgermeister 
Werner Busch wurden am 22. Juni 1976  bei der Firma Paul Ludwig in 
Bayreuth zwei TSF Ford Transit mit Funkausrüstung bestellt. 1978 wurde 
durch Auftragsbestätigung der Stadt Wunsiedel der Vertrag übernommen.
Der Kaufpreis betrug 28 000 DM ohne Funkausrüstung pro Fahrzeug.
Zum 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Bernstein aufgelöst und in die 
Stadt Wunsiedel eingemeindet - eine Epoche ging zu Ende.
Nun fragte man sich natürlich wie wird es weitergehen, wird die Wehr 
aufgelöst und kommt zu Wunsiedel, oder bleibt die Wehr selbstständig, 
was wird mit der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und den 
Unterhalt der Feuerwehrhäuser, es waren zu dieser Zeit viele Fragen 
offen.
Auch die Stadt Wunsiedel hatte Fragen, sie forderte eine genaue 
Inventarliste über alle Feuerwehrgerätehäuser, Feuerwehrfahrzeuge, 
persönliche Ausrüstung und sämtliches Löschgerät.
Am 6. Juni 1978 und am 11. Juli 1978  wurden alle Vertreter der 
eingemeindeten Ortswehren: Schönbrunn, Holenbrunn, Hildenbach, 
Göpfersgrün, und Bernstein, zu einer Besprechung mit Stadtkämmerer 
Ruckdeschel, Amtsrat Taubald und den Kommandanten der Wunsiedler 
Wehr  nach Göpfersgrün eingeladen. 
Man kam zu den gemeinsamen Beschluss, das man zukünftig 
Sammelbestellungen zur Anschaffung vom Gerät und Ausrüstung 
vornehmen wird um die Feuerwehrartikel zu günstigeren Konditionen 
einkaufen zu können. Dieses Verfahren hatte sich bewährt, und wird bis 
heute angewendet.
Am 15. September 1978 wurden die Kommandanten und ihre 
Stellvertreter, von Amtsrat Taubald mit Handschlag verpflichtet und in 
ihren Ämtern bestätigt. Zur Eingemeindung war die Gesamtstärke der 
FFW Bernstein 46 Feuerwehrdienst-leistende, sie teilten sich auf:
				Löschgruppe Bernstein 		17
				Löschgruppe Sinatengrün	 	4
				Löschgruppe Schönlind 		2
				Löschgruppe Göpfersgrün 		18
Durch die Eingemeindung wurde Bernstein auch einem neuen Unterkreis 
zugeteilt.
Ehemaliger Unterkreis war Thiersheim mit den Wehren:
	Bergnersreuth, Bernstein, Birkenbühl, Grafenreuth, Höchstädt, 
	Kothigenbibersbach, Stemmas, Thierstein, und Thiersheim.

Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Gerhard Simonides aus 
Grafenreuth.
Neuer Unterkreis wird Wunsiedel mit den Wehren:
	Bad Alexandersbad, Bernstein, Hildenbach, Holenbrunn, Nagel, 	
	Schönbrunn, Tröstau, Vordorf und Wunsiedel.

Kreisbrandmeister Fritz Bauer aus Tröstau war ab diesen Zeitpunkt für 
uns zuständig.
 
Im Mai 1979 war es dann endlich soweit, die zwei neuen Feuerwehrautos 
TSF wurden von Bürgermeister Walter in einer Feierstunde in Bernstein 
an die Wehren Bernstein und Göpfersgrün übergeben.
1979 im Herbst wurden dann im Feuerwehrgerätehaus in Bernstein, zwei 
neue Tore
eingebaut.
In Göpfersgrün musste das alte Feuerwehrhaus wegen Straßen- und 
Brückenausbau abgerissen werden, die Feuerwehr kam vorübergehend in 
einer Garage im alten Schulhaus unter. Nach Suche eines geeigneten 
Bauplatzes, konnte 1979 die Planung für ein neues Gerätehaus begonnen 
werden. Am 28. und 29. Juni konnte das neue Haus eingeweiht werden.
Mit dem Einzug der Funkalarmierung wurden 1981 zwei Sirenen 
angeschafft, eine kam auf das neue Feuerwehrgerätehaus in Göpfersgrün, 
in Bernstein kam die Sirene nach langer Suche, in die Ortsmitte auf die 
Garage von Bernhard Scherzer.
Am 18. Februar 1988 findet die letzte gemeinsame 
Jahreshauptversammlung des "Freiwilligen-Feuerwehrvereins 
Bernstein/Göpfersgrün e. V. mit Sitz in Bernstein" im alten Schulhaus in 
Göpfersgrün statt.
Der Verein bestand aus 46 aktiven Feuerwehrmännern, 25 in Bernstein 
und 21 in Göpfersgrün.  In einer Ausschusssitzung am 12.10.1988 wurde 
die Auflösung heftig diskutiert. Mit der Auflösung der gemeinsamen 
Kasse, in der Vorstandssitzung am 30.12.1991 in Sinatengrün, ist das 
Thema, des gemeinsamen "Freiwilligen- Feuerwehrvereins Bernstein 
/Göpfersgrün e. V. mit Sitz in Bernstein" abgeschlossen.
 Das Vereinsvermögen wurde prozentual aufgeteilt.
Nach der Trennung von der Göpfersgrüner Wehr wurden Wahlen 
notwendig.
Bei der Jahreshauptversammlung am 20. Februar 1991 wurde Werner 
Küspert zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, des weiteren 
mussten drei Beisitzer gewählt werden, diese waren:	Erwin Fröber 
Bernstein, Erwin Fröber Schönlind und Siegfried Wolf aus Sinatengrün.
Die Vereinssatzung musste neu eingetragen werden, das Gründungsdatum 
des ursprünglichen Vereins wurde übernommen, der Verein bekam einen 
neuen Namen:
Freiwilliger Feuerwehrverein Bernstein 1977 e. V.
Am 4. März 1991 musste, bedingt durch die Trennung, noch eine 
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr gehalten werden, denn es war 
notwendig einen Stellvertretenden Kommandanten zu wählen. 
Einstimmig wurde Werner Küspert gewählt.
Zur Jahreshauptversammlung am 16. März 1993 waren durch Ablauf der 
Wahlperiode Neuwahlen fällig, bei der aktiven Gruppe blieb alles beim 
Alten.
	Kommandant 		Ludwig Regnet
	stellv. Kommandant	Werner Küspert
Im Verein musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden, Karl-Willi Beck 
trat  nach 15 Jahren Vereinsführung aus persönlichen Gründen zurück.
Neuer Vorsitzender des Vereins wurde Thomas Regnet, Stellvertreter 
blieb Werner Küspert. 
Ernst Küspert schied nach 33 Jahren aus persönlichen Gründen als 
Schriftführer aus, Siegried Wolf aus Sinatengrün wurde in dieses Amt neu 
gewählt.
Gerhard Küspert stellte sich nach 15 Jahren Geldverwalter nicht mehr zu 
Wahl. 
	Kassier wurde:		Erwin Fröber aus Bernstein.
	Beisitzer wurden:		Karl-Willi Beck, Erwin Fröber aus 
					Schönlind und Karl-Heinz Schmidt.
Anschließend überreichte der neue Vorsitzende dem ausscheidenden 
Vorsitzenden einen Zinnteller, dem Kassier einen Bierkrug und dem 
Schriftführer einen goldenen Füllhalter.
Nach mehrmaligen Antrag an die Stadt Wunsiedel für Mittel zum 
Gerätehausumbau, ( Einbau sanitärer Anlagen und einem Schulungsraum 
mit Küche) bekam die Wehr für das Jahr 1995 und 1996 je 15.000,- DM 
für Baumaterial zugesagt.
Zuvor musste aber zum Gerätehaus die Wasserver- und die 
Abwasserentsorgung, durch die Stadt Wunsiedel geregelt werden.
Durch die Mithilfe vieler Feuerwehrkameraden, sowie durch zahlreiche 
Geld- und Sachspenden, wurde das Feuerwehrhaus in Eigenleistung 
kostengünstig  umgebaut. Dadurch wurde es möglich eine 
Bodensanierung der Fahrzeughalle inklusive Fliesen durchzuführen.. Bei 
den Stadtmeisterschaften in Kegeln der Feuerwehren des Stadtgebietes, 
belegten die Bernsteiner Feuerwehrmänner 1994,1996 und 1997 denn 
ersten Platz  und gewannen dadurch den Wanderpokal, der vom ersten 
Bürgermeister Otto Rothe gestiftet wurde. Ein herausragender Kegler war 
dabei Harald Schelter der 1997 auch einen Pokal als bester Einzelkegler 
bekam.
Jahreshauptversammlung am 26. März 1999 im "Gasthof Grüner Baum":
Nach 32 Jahren Führungsdienstgrad bei der Freiwilligen Feuerwehr 
Bernstein stellt sich Ludwig Regnet nicht mehr zur Wahl des 
Kommandanten zu Verfügung.
Zum neuen Kommandanten wurde Werner Küspert gewählt sein 
Stellvertreter wurde Stephan Regnet.
Auch der Vorsitzende Thomas Regnet stellte sich aus beruflichen 
Gründen nicht mehr zur Wahl. Neuer Vorsitzender wurde Ludwig 
Regnet, die Stellvertretung  übernahm Karl-Willi Beck. Kassier Erwin 
Fröber (Bernstein) und Schriftführer Siegfried Wolf wurden ihn ihrem 
Amt einstimmig wiedergewählt.
Als Beisitzer wurden gewählt:	Erwin Fröber (Schönlind), Stephan Regnet und
					Stefan Ruckdeschel-Fischer
Kreisbrandrat Werner Fuchs überreichte Ludwig Regnet für seinen 
langjährigen Führungsdienst, das Feuerwehrehrenzeichen des 
Landkreises, Werner Küspert ernannte Ludwig Regnet zum 
Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bernstein und 
überreichte ihm eine Uhr und einen Sankt Florian aus Holz.
   In mehreren Wochen Arbeit wurde 1999 die alte Feuerwehrspritze, von 
einigen Feuerwehrleuten, in mühseliger Kleinarbeit restauriert.
Im Jahr 2000 gingen elf Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau auf 
einen mehrtägigen Atemschutzlehrgang nach Marktredwitz. Diese 
Ausbildung wurde notwendig, da man zur Unterstützung der Wunsiedler 
Wehr Pressluftatmer aus dem Wunsiedler Bestand zur Verfügung bekam. 
Die Freiwillige Feuerwehr Bernstein kann nun auch bei Bränden, bei 
denen Innenangriffe notwendig sind, eingesetzt werden. Der Verein 
finanziert auch verschiedene Anschaffungen aus den Erlösen, die sich aus 
dem Zeltverleih an andere Vereine ergeben.
Seid 20. April 2002 ist auch für die Freiwillige Feuerwehr Bernstein ein 
neues Zeitalter angebrochen. Frau oder Mann kann sich nun auch unter
www.freiwillige-feuerwehr-bernstein.de
über Aktivitäten, Stand der Ausbildung und sonstige Themen rund um die 
Bernsteiner Feuerwehr im Internet informieren.
Am 8. Mai war es dann endlich soweit das neue TSF-W Mercedes Benz 
konnte in Mühlhausen abgeholt werden.
An dieser Stelle bedankt sich die Vereinsführung bei allen Mitgliedern, 
deren Angehörigen und allen Helfern, die bei sämtlichen Aktivitäten des 
Vereins, den jährlichen Festen und den ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen 
ihre Freizeit investieren. Dieser Dank gilt auch allen Geld- und 
Sachspendern!

 

 

© Stephan Regnet